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BIBLISCHE THEOLOGIE

GOTT – ES GIBT NUR EINEN WAHREN GOTT

 

 

 

 

Die Merkmale Gottes

Ein Merkmal ist eine charakteristische Eigenschaft einer Person oder einer Sache. Die Merkmale Gottes sind die verschiedenen Eigenschaften und Ausprägungen der perfekten göttlichen Natur. Diese Merkmale werden landläufig in zwei Klassen geteilt, die NATURGEMÄSSEN und die MORALISCHEN. Zuerst listen wir die NATURGEMÄSSEN EIGENSCHAFTEN auf.

Die Natur oder Substanz Gottes. 

Joh. 4,24; 2. Kor. 3,17 

Seine EINHEIT

Gott ist eins.  5. Mo. 4,35; 4,32.39; 2. Sam. 7,22; 2. Kön. 19,15; Jes. 44,6.8; 45,5; Joh. 17,3; 1. Kor. 8,4.6; Eph. 4,6; 1. Tim. 1,17; Jak. 2,19.

Es gibt einen Gott und das ist der Vater, der Sohn und der Heiligen Geist, 1. Petr. 1,2. Wenn die Heilige Schrift den Vater beschreibt, ist er als „Person“ beschrieben. Wenn die Bibel über den Sohn spricht, sehen wir eine „Person“. Wenn wir den Heiligen Geist beschrieben sehen, sehen wir ihn als „Person”. Dennoch können wir auch sehen, dass weder der Sohn der Vater ist, noch Geist der Vater oder der Sohn, noch der Vater der Geist oder der Sohn. Alle drei werden in der Schrift „Gott” genannt, nichtsdestoweniger gibt es nur einen Gott. Nur allzu viele Menschen bestehen darauf, dass das, was physisch ist, auf dem geistlichen Gebiet genauso zu gelten habe und sehen nicht die Bedeutung des Wortes „eins“ als einen Begriff der Einheit. Ein Ei ist „eins“. Aber es hat eine Schale, Eigelb und Eiweiß. Alle drei sind „Ei” und alle drei sind „eins”, gleichwohl alle drei verschiedenartig sind.

Wir können das in der Heiligen Schrift an Stellen, die die Auferweckung Jesu Christi betreffen, sehen. Wer hat Jesus aus den Toten auferweckt?

War es:

A) Jesus? (Joh. 10,18; 2,19.21-22)

B) Der Heilige Geist? (Röm. 8,11)

C) Der Vater? (Gal. 1,1)

D) Alle der oben genannten? (Apg. 2,24)

Die Antwort lautet "D" und A, B und C! Alle drei sind verantwortlich und alle drei sind Gott, dennoch ist keiner der Gleichen derselbe! Diese Einheit ist, bei Aufrechterhaltung der einzelnen Personen, in der Theologie als DREIEINIGKEIT bekannt. 

Für die meisten Menschen muss die Dreieinigkeit ein Mysterium für den begrenzten Verstand bleiben. Für viele ist und wird die Dreieinigkeit für immer ein unbegreifliches Konzept bleiben. Dies sollte kein Grund sein, dieses Konzept zu verwerfen, jedoch ein Grund, über unser begrenztes Intellekt gegenüber dem Schöpfer des ganzen Universums nachzudenken.

Zur Verdeutlichung lasst uns einmal uns selbst betrachten. Jeder ist ein lebendiges Beispiel der Dreieinigkeit und Einheit in seiner eigenen Person. Wir haben eine Seele, einen rationalen Verstand und einen Körper; und wir nennen alles die „Person“.

Nur, weil der Begriff der Dreieinigkeit kein biblischer Begriff ist, ist solche Terminologie nicht anti-biblisch, wenn sie sich exakt mit den biblischen Fakten über die offenbarte Natur Gottes deckt.

Die Ewigkeit Gottes

Ewig heißt ohne Anfang oder Ende. Nur Gott ist ewig. Die Ewigkeit Gottes wird durch folgende Bibelstellen belegt:

5. Mo. 33,27; Jes. 57,15; Röm. 16,26; 1. Tim. 1,17.

Auch 1. Mo. 1,1 und Joh. 1,1 zeigen, dass Er schon vor dem Anfang aller Dinge existiert hat. 1. Mo. 21,33; Jes. 40,28; Röm. 1,20 machen Ihn als ewigen Gott deutlich.

Die Unveränderlichkeit Gottes

Unveränderlich zu sein heißt, nicht in der Lage zu sein, seinen Charakter, seine Natur oder Substanz zu verändern. Dass Gott unveränderlich ist, kann man im Folgenden sehen: 1. Sam. 15,29, Ps. 102,27; Mal. 3,6; Heb. 6,17; Jak. 1,17; und an der Äußerung: „Ich bin“ 2. Mo. 3,14; Joh. 8,58. Manchmal scheint es, als habe sich Gott verändert, 1. Mo. 6,6-7; 2. Mo. 32,14; Jona 3,10. Aber nicht Gott war es, der sich verändert hat, sondern der Mensch. Gottes Charakter bleibt für immer gleich aber sein Handeln den Menschen gegenüber ändert sich, wenn der Mensch sich ändern.

Gott ist allmächtig

Allmächtig zu sein bedeutet alle Macht zu haben, in der Lage zu sein, alle Dinge zu tun. 1. Mo. 17,1; 18,14; Hiob 9,12; 42,2; Jes. 43,13; Jer. 32,17; Matth. 19,26; Offb. 1,8; 19,6.  Diese Macht ist einzig und allein durch Gottes moralische Eigenschaften, Weisheit, Güte, Heiligkeit, Liebe und Gerechtigkeit, begrenzt. Er kann alles tun, was im Einklang mit seinen Eigenschaften steht aber er ist nicht verpflichtet zu handeln oder immer alles zu tun, Jes. 59,1.

Gott ist allwissend

Allwissenheit ist alles zu wissen, perfektes Wissen, unendliche Intelligenz. Er kennt die Vergangenheit, Gengenwart und Zukunft. Er kennt den ganzen Plan der Zeitalter sowohl der Menschheit als auch aller anderen Dinge von aller Ewigkeit. 2. Mo. 3,19; 2. Kö. 7,12; Ps. 41,9; Jes. 46,9-10; Matth. 20,17-19; Joh. 6,70-71; 13,21.26; Gal. 1,15-16; Eph. 1,9-12; 3,4-9; Kol. 1,25-27. 

Gott weiß, ob eine Person verloren geht oder nicht. Aber das heißt nicht, dass es sein Wille ist, dass sie verloren geht. Hes. 33,11. Es ist Gottes Wille, dass alle gerettet werden sollen, 2. Petr. 3,9, und er hat es für alle möglich gemacht, dass sie gerettet werden. Wissen ist eben nur... Wissen! Es ist nicht Vorherbestimmung oder Prädestination; es ist Wissen. Wissen was jemand tun wird schrumpft nicht Gottes Willen, alle zu retten. Es stellt nicht die Gleichheit der Möglichkeit aller Menschen gerettet zu werden in Frage.

Gott ist allgegenwärtig

Gott existiert überall, nicht auf pantheistischer Weise, dass er überall und in allen Dingen steckt. Aber er ist immer anwesend sich aller moralischen Wesen gewahr. 1. Kö. 8,27; Ps. 139,7-10; Jer. 23,23-24; Eph. 1,23.

„Sag mir wo Gott ist" sagte ein Atheist zu einem Kind.  „Das werde ich tun“ sagte das Kind, „wenn du mir sagen kannst, wo er nicht ist."  

Der Heilige Geist ist der Inititiator unserer Erlösung. „Es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt” Röm. 3,11. Wir suchen nicht Gott; aber Gott sucht uns zuerst. Diese göttliche Initiative ist das, was man vorhergehende Gnade nennt. Durch seine Arbeit, das Ziehen und Ausstrecken nach uns, sind wir befähigt, seine Einwirkungen auf unser Leben entweder zu akzeptieren oder abzulehnen.

Irrtümer über Gott

Eine Ablehnung der Dreieinigkeit ist unter den „Einheits“-gruppen, Zeugen Jehovas, Mormonen und Unitariern verbreitet, jedoch auf verschiedene Weise. Die Einheitsgruppen akzeptieren zwar den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist als Gott, verneinen jedoch verschiedene Personen. Die Problematik ergibt sich hier bei der Verdrehung der Bibelstellen und Entehrung des Christus, als er behauptete mit seinem zu beten oder mit ihm zu kommunizieren. Dies würde auf Unehrlichkeit und Irreführung bei Gott deuten, wenn er dies „nur als Beispiel für uns“ täte. Es gäbe keinen Grund für Christus uns zu verführen, wenn er uns doch ganz leicht die Wahrheit sagen hätte können.

Die Zeugen Jehovas und Unitarier sind in einer anderen Kategorie. Sie machen Jesus zu einem einfachen Menschen. Stell dir den Tag vor, an dem Sie vor IHM im Gericht stehen werden und sagen: „du bist nicht Gott!“. Wenn wir Erlösung erlangen wollen, müssen wir glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen (Hebr. 11,6). Sie glauben nicht, dass Jesus Gott “ist” und werden vor seinem Thron leugnen, dass er der „Belohner“ ist. Ich glaube, dass das eine fatale geistliche Lehre ist, die einen Menschen gemäß der Schrift von der Erlösung ausschließt. Die Version der Mormonen, nach der Jesus ein „Gott“ ist und wir alle „Götter“ sind, ist anders aber genauso schlimm und frech den Bemühungen des einzig wahren Gottes gegenüber, sich selbst in der Person Jesus Christus uns zu offenbaren. Wir können die Sühnung Jesu Christi nicht bekommen, wenn wir die offenbarte Göttlichkeit Christi abweisen. „Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich (es) bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben!“, Joh. 8,24. Das Wort „es“ ist im griechischen Grundtext nicht vorhanden. Jesus erklärte im Vers 58 des gleichen Kapitels: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: „Ehe Abraham war, bin ich!“ Die Juden verstanden, was er mit “ich bin” meinte; es ist Gottes eigen Beschreibung seiner selbst zu Mose (2. Mose 3,14). Sie verstanden, dass er die Göttlichkeit für sich beanspruchte; ansonsten hätten sie nicht in Vers 59 Steine aufgehoben, um ihn zu steinigen! In Übereinstimmung mit dem Kontext sollten wir sehr genau auf die Auswirkung der Ablehnung der Gottheit Jesu Christi achten! „Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben!“

   

 

 

Übersetzt von Waldemar Klein aus dem englischen Original von Jeff Paton: http://eternalsecurity.us/biblical_theology%20God.htm

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